Rekordsommer und steigende Temperaturen: Massive
Häuser aus Unipor-Ziegeln bieten Wohn-Oasen mit
angenehmen Wohlfühltemperaturen.

Foto: UNIPOR, München

Naturbaustoff Ziegel blockt die Hitze

Unipor-Ziegelwände bieten massiven Hitzeschutz

Hitzeperioden und extreme Wetterlagen: Während die Sonne schon im Frühjahr viele Menschen ins Freie lockte, können hohe Temperaturen in den eigenen vier Wänden leicht zur Qual werden. Aufgeheizte Räume lassen bis in die Abend- und Nachtstunden kein Ausruhen zu. Schon beim Bau des Eigenheims sollte deshalb auf sommerlichen Hitzeschutz geachtet werden. Wichtig ist die Wahl des richtigen Baustoffes, der im Winter gegen Kälte und im Sommer gegen Hitze schützt. Eine aktuelle Studie belegt: Massive Ziegelwände sorgen im Gegensatz zu „leichten“ Wandkonstruktionen für durchgehend angenehme Raumtemperaturen. Möglich macht es die hohe Speichermasse des Mauerwerks. „Ziegel-Außenwände nehmen die Hitze tagsüber auf und geben sie erst in den kühlen Abendstunden abgeschwächt nach Innen weiter. Mauerziegel wirken damit wie eine „natürliche Klimaanlage“ erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber von der Unipor-Gruppe.

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die Menschheit. Extreme Wetterlagen und hohe Temperaturen treten auch in Deutschland immer häufiger auf. Im Winter und Frühjahr waren im gesamten Bundesgebiet extrem warme Tage zu beobachten. Laut IPCC-Bericht zum Klimawandel steigen in ganz Europa die Jahresdurchschnitts-Temperaturen stetig an. Die Folge sind Hitzeperioden, Stürme und sintflutartige Regenfälle. Politik und Behörden reagieren inzwischen darauf: So fordert beispielsweise das Umweltbundesamt – neben der Verringerung von CO2-Emmissionen – auch den Einsatz von Baustoffen, die klimabedingten Extremen stand halten.

Massive Mauerziegel erweisen sich dabei in mehrfacher Hinsicht als die richtige Wahl: Ständig weiterentwickelt in punkto Wärmedämmung und Feuchte-Regulierung reduzieren Ziegelwände nicht nur den Heizenergie-Verbrauch erheblich, sondern verhindern in den Sommermonaten auch das Überhitzen der Räume. „Die Speichermasse massiver Ziegelwände nimmt am Tag übermäßige Wärme auf. Sinken dann in der Nacht die Außentemperaturen, gibt das Mauerwerk die Wärme wieder nach Innen ab,“ erläutert Unipor-Geschäftsführer Thomas Fehlhaber. „Fachleute bezeichnen diesen Effekt als Phasenverschiebung“. Südliche Länder nutzen deshalb seit jeher die Vorteile des Ziegels für den Bau ihrer Wohn- und Geschäftshäuser.

Verordneter Wärmeschutz – auch im Sommer
Sommerlicher Wärmeschutz ist sowohl in der Energieeinsparverordnung (EnEV) als auch in DIN 4108-2 geregelt – und damit eine geschuldete Eigenschaft im Wohnungsbau. Das bedeutet: Gebäude müssen auch ohne gesonderte Vereinbarung so geplant sein, dass die Innentemperatur an heißen Tagen unter einem zulässigen Grenzwert bleibt. Die Norm gibt dabei drei verschiedene Grenzwerte für unterschiedliche Klimaregionen vor. Die Raumtemperatur darf im Tagesverlauf in höchstens zehn Prozent der Aufenthaltszeit diese Grenzwerte überschreiten.

Bauweisen im Vergleich
Welche Bedeutung unterschiedliche Bauweisen beim sommerlichen Hitzeschutz haben, zeigt eine Studie des Ingenieurbüros für Bauphysik ALware in Braunschweig: Mit Hilfe von Computer-Simulationen verglichen die Bauphysiker Raumtemperaturen in einem Unipor-Ziegelhaus mit denen in einem Holzständerhaus. Es zeigte sich: Im Ziegelhaus wurden die zulässigen Grenztemperaturen nur in 5,7 Prozent, beim Leichtbau in 12,8 Prozent der Aufenthaltszeit überschritten. Zudem stiegen im Ziegelhaus die Raumtemperaturen maximal auf 29,7 Grad, im Holzbau auf 32,1 Grad. Damit erfüllte nur das Ziegelhaus die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz.

Das Ergebnis belegt: Gebäude mit Wärmespeichermassen aus Ziegeln schützen besser gegen Überhitzung als Gebäude in Leichtbauweise. Auch der Geldbeutel des Bauherren freut sich: Denn Ziegelhäuser puffern Temperaturspitzen so stark ab, dass die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz auch ohne kostspielige Zusatz-Maßnahmen eingehalten werden können.

   
 
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